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Menschenrechte

Der bewaffnete Konflikt innerhalb Kolumbiens, welcher seit mehr als 50 Jahren andauert, hat negative Folgen für die Zivilbevölkerung und beeinträchtigt die Garantie, sowie die Ausübung der Menschenrechte. Probleme wie die Rekrutierung von Kindern und Jugendlichen durch bewaffnete Gruppierungen, ungeachtet der geltenden Gesetze; die Ausgrenzung und Armut; die geringe Annerkennung der Dringlichkeit zur Schaffung von Schutzmechanismen für diese Personen in Gefahr; und die begrenzten Möglichkeiten zur Verbesserung der Effektivität der wirtschaftlichen, sozialen und kultrellen Rechte als wichtige Bestandteile der Bevölkerung, stellen eine große Herausforderung für die Menschenrechte da.

Das Menschenrechtsprogramm von AC-Colombia versucht die gesellschaftliche Anerkennung, der Folgen von Menschenrechtsverletzungen auf kommunaler und regionaler Ebene zu stimulieren und einen Sinn für soziale Mitverantwortlichkeit zu wecken, um die soziale und politische Förderung, den Schutz, die Garantie und die Forderung der Menschenrechte, mit Fokus auf Ganzheitlichkeit, Differenziertheit und Transformation, zu verbessern.

In diesem Sinne fördert AC-Colombia die Etablierung von institutionellen und sozialen Partnerschaften, um die individuellen und kollektiven Rechte, dieser unter schlechten Bedingungen lebenden Bevölkerungsteile, zu garantieren. Die Entwicklung von Strategien zur Förderung der Rechte und zur Prävention der Verletzung dieser Rechte, durch die Stärkung von institutionellen, sozialen, familiären, gemeischaftlichen und virtuellen Netzwerken, soll dazu beitragen.

Projekte zur Menschenrechtsprojekte

Kultur des Friedens und der Versöhnung

Kolumbien hat während der letzten sechs Jahrzehnte die Auswirkungen der Gewalt als Resultat des internen bewaffneten Konfliktes erlebt. Derzeit versucht die kolumbianische Regierung den Prozess der Friedensverhandlungen mit den "Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia -FARC-" (Bewaffnete revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens) voranzubringen, inmitten von bewaffneten Konfrontationen. Obwohl in den letzten Jahren wichtige Prozesse zur Demobilisierung von verschiedenen illegal bewaffneten Gruppen vorangebracht wurden, setzt die Wiedereingliederung in ein ziviles Leben große Bemühungen, seitens der kolumbianischen Gesellschaft voraus; in Bezug auf die Wahrheit, die Justiz und die Entschädigung der Opfer.

Die Entwicklung einer CULTURA DE PAZ (Friedenskultur) im aktuellen politischen Geschehen erfordert die Stärkung der Werte, der Haltung und des Verhaltens, zur Lösung des Konfliktes durch Dialoge und Verhandlungen zwischen den beteiligten Personen.

AC-Colombia hat das Zusammenleben, die Versöhnung und die Rückgabe der Rechte an die Opfer des internen bewaffneten Konfliktes gefördert, durch die Entwicklung von innovativen Methoden, welche sich an der Rekonstruktion der sozialen Strukturen, der von der Gewalt betroffenen Gemeinden, orientieren.

Projekte zur Kultur des Friedens und der Versöhnung

Verantwortungsvolle Regierungsführung

Die Förderung von Wohlstand in der Gesellschaft erfordert unter anderem die Anerkennung und den Respekt der individuellen, politischen, sozialen, ökonomischen, kulturellen und ambientalen Rechte. Außerdem ist die Existenz von starken Institutionen, die Ausübung der demokratischen Werte, die Förderung der Entwicklung, welche auf der Bildung von sozialen und institutionellen Konsensen basiert, sowie optimierte Prozesse zur öffentlichen Entscheidungsfindung der Regierungsführung, nötig.

Eine verantwortungsvolle Regierungsführung ist nur dann m&ouuml;glich, wenn die sozialen und institutionellen Kapazitäten angesprochen werden, welche legitimen und bewährten Raum für Partizipation, Rechtsstaat, Transparenz, Verantwortung, Konsens, Gleichheit, Inklusion, Effektivität, institutionelle Effizienz und Rechenschaftslegung bieten.

Um einen Beitrag zur Realisierung der verantwortungsvollen Regierungsführung zu leisten arbeitet AC-Colombia daran Hilfsmittel auszubauen, um die Effizienz von öffentlichen Ausgaben zu verbessern und den Einfluss der Bürger auf die Formulierung, Gestaltung, Ausführung und Kontrolle der öffentlichen Politik und der sozialen Projekte zu stärken. Außerdem beschäftigen wir uns damit den Zugang zu Informationen zu fördern und die Kontrolle der Bürger über das Institutionsmanagement und öffentliche Gelder auszubauen.

Projekte zur verantwortungsvollen Regierungsführung

Bürgerschaft und Fiskalkontrolle

Die Prozesse der institutionellen Modernisation, welche in den lezten Jahrzehnten in Lateinamerika durchgeführt wurden, beweisen ein gesteigertes Interesse daran die Bürgerpartizipation in öffentlichen Angelegenheiten auszuweiten, um die Effektivität der öffentlichen Politik und die sozialen, ökonomischen und kulturellen Rechte zu garantieren. Heutzutage erkennen dies die meisten Länder der Region als essentiellen Bestandteil der verantwortungsvollen Regierungsführung an.

Vor kurzem wurde die Bürgerpartizipation in den Prozessen der Finanzkontrolle und der sozialen Kontrolle von der obersten Rechnungskontrollbehörde (OLACEFS) als wichtig anerkannt.

Verschiedene Erfahrungen in Lateinamerika zeigen, dass die Bürgerbeteiligung in der Fiskalkontrolle viele Möglichkeiten bietet, um die Qualität der institutionellen Kontrolle zu verbessern und die Effektivität der öffentlichen Politik zu garantieren, was die Innovationsfähigkeit der oberste Rechnungskontrolle, die Institutionen, die Bürger und die zivilen Organisationen herausfordert.

AC-Colombia stellt der obersten Rechnungskontrolle, Regierungseinheiten und zivilen Organisationen eine große Palette an Hilfsmittel und Methoden zur Verfügung, um die Bürgerbeteiligung in der institutionellen Kontrolle und der Rechenschaftslegung zu fördern.

Projekte zur Bürgerschaft und Fiskalkontrolle